Und es geht schon wieder los

Auftakt zur Tourenwagen-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende im italienischen Monza. Clubkamerad Dirk Müller am Steuer des Werks-BMW dabei. Starke Konkurrenz im Feld der 30 Autos. Eurosport überträgt.
Von: AMC Hellertal Burbach

Mit einem großen Starterfeld startet die Tourenwagen-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in ihre erste Saison. Mehr als 30 Fahrzeuge werden in Monza erwartet, darunter auch Dirk Müller, der BMW-Werkspilot aus dem AMC Burbach. "Ich werde alles dafür tun, um auch in diesem Jahr wieder ganz vorne mit dabei zu sein", so Dirk Müller. "Leichter wird es in diesem Jahr bestimmt nicht. Das wichtigste ist, konstant Punkte zu sammeln. Ausfälle kann man sich nicht erlauben." Dirk verlor 2004 nur denkbar knapp und punktgleich mit dem Champion Andy Priaulx den EM-Titel und will sich nun stattdessen zum ersten Weltmeister krönen. Der bislang einzige Weltmeister in der Geschichte des Tourenwagensports ist Roberto Ravaglia. Vor 18 Jahren gewann er auf einem BMW M3 den Titel.

Harte Konkurrenz blüht Dirk Müller bei diesem Ansinnen dabei unter anderem von seinen Markenkollegen Jörg Müller und dem amtierenden Europameister Andy Priaulx, sowie von den Mannschaften von Alfa Romeo, Chevrolet, SEAT, Honda, Peugeot und Ford.

Die Tourenwagen-WM wird auf zehn anspruchsvollen Rennstrecken und drei Kontinenten Station machen. Eurosport berichtet ausführlich von den Rennen der FIA WTCC. 18 der 20 Läufe sowie jeweils das Warm-up überträgt der TV-Sender live. Das ZDF nimmt den Tourenwagensport anlässlich der Neuauflage der Weltmeisterschaft ebenfalls wieder ins Programm und fasst jedes Rennwochenende sonntags in der "ZDF Sportreportage" zusammen.

Aus Respekt vor dem verstorbenen Papst Johannes Paul II werden am eigentlichen geplanten Trainingsfreitag in Monza die Motoren schweigen. Das langjähriges Oberhaupt der Katholischen Kirche wird am Freitag in Rom beigesetzt. "Wir glauben, dass diese Änderung des Programms eine respektvolle Würdigung in Anbetracht des Todes von Papst Johannes Paul II. darstellt", erklärt Jacques Behar, Vorsitzender der KSO. Anstelledessen testen die Teams bereits am Donnerstag. - bbe

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