Benedikt Schmidt dritter in Kerpen
Zu Saisonbeginn des WAKC am 4. April in der Heimatstadt Schumachers mussten sich die Starter im VT 400-Cup zunächst mit einigen Neuerungen auseinandersetzen. Erstmalig in diesem Jahr wurde das Feld nach einem rollenden Start ins Rennen geschickt. Als weitere Neuerung wurde der Kurs auf dem 1107 Meter langen Europa Kartmotodrom im Uhrzeigersinn gefahren. „Mein Team und ich haben uns vor meiner zweiten Saison in dieser Meisterschaft einige Gedanken zur Vorbereitung gemacht“, so der Schüler vor dem Start zum ersten Lauf. „Wie stark ist das Starterfeld, ist das Kart gut abgestimmt und vor allem, wie gut gehen die neuen 17 PS Honda Motoren“.
Nach einem 5. Platz im Freien Training stand der 6. Startplatz im 13-köpfigen Starterfeld der VT 400 auf den Ergebnislisten des Qualifyings. „Meine Rundenzeiten sind absolut konkurrenzfähig. So habe ich mir das erhofft“, zeigt sich Schmidt vor dem Start optimistisch. Bis auf Platz 5 im Rennen vorgekämpft wurde Benedikt Schmidt von einem Konkurrenten nach einem „Abschuss“ in einen Dreher gezwungen. „Eine weitere Aufholjagd war leider nicht mehr möglich, und so musste ich mich mit dem 9. Platz zufrieden geben“ so der sichtlich enttäuschte Schmidt nach dem ersten Lauf.
Der zweite Lauf wurde bei deutlich kühleren Außentemperaturen gestartet. Nach dem Start kam es in der ersten Kurve bereits zu Tumulten im vorderen Starterfeld. Hiervon profitierend reihte sich Benedikt Schmidt hinter Fabian Müller (MSC Adenau) und vor Kevin Langkafel auf Platz 2 ein. „Diese Position konnte ich bis etwa vier Runden vor der Zielflagge halten bis mir dummerweise ein Verbremser passierte und Langkafel vorbeizog“. „Ich habe zwar in den verbleibenden Runden immer noch versucht Langkafel zu überholen, aber ohne die berüchtigte „Brechstange“ wäre da nichts mehr drin gewesen. Also bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen und habe mit gut 5 Sekunden Rückstand auf Müller meinen sicheren dritten Rang und somit einen Podiumsplatz nach Hause gefahren“, freut sich der Fahrer des AMC Burbach gemeinsam mit seinem Familienteam über die erste Siegerehrung seiner noch jungen Kariere. -sbe