Land unter in den Niederlanden

Zum Vergessen war das Wochenende für Jana Meiswinkel und Meik Utsch beim BERU TOP10-Wochenende in Assen. Mittelfeldplatzierungen im Toyota Yaris Cup und im Renault Clio-Markenpokal.
Von: AMC Hellertal Burbach

„Vergessen wir das Wochenende einfach am besten“, so brachte es Jana Meiswinkel auf den Punkt. „Die beiden Rennen in Assen waren aus unsere Sicht eine einzige Katastrophe!“, fasst Yaris-Cup-Fahrerin die Meisterschaftsläufe auf der Motorrad-Grand-Prix-Strecke in der Nähe von Groningen zusammen. „Ich komme mit der Streckencharakteristik einfach nicht klar und das hat sich dann – in Verbindung mit Unfällen und einige unverständlichen Entscheidungen der Cup-Organisation - zu einem rabenschwarzen Wochenende aufgeschaukelt.“

War die Siegerländerin im ersten Rennen mit der Hoffnung nur das Ziel zu sehen „noch einfach so durchgefahren“, so kam es im Rennen am Sonntag dann knüppeldick. „Da muß ich mich zu allererst selbst kritisieren, denn durch einen Fahrfehler meinerseits ist mir eine Konkurrent in die Seite gefahren“, merkt sie selbstkritisch an. „Bei mir war die Spur verstellt und der Reifen angekratzt. Ich konnte aber wenigstens noch weiterfahren, während für meinen Unfallgegner leider das Rennen zu Ende war – tut mir wirklich leid für ihn!“

Ein paar Minuten später krachte es dann im Sonntagsrennen noch mal. „Diesmal war ich allerdings unschuldig, aber da kam es dann auch nicht mehr drauf an“, so Jana Meiswinkel. „Ich wurde nochmals zurückgeworfen und war einfach nur heilfroh, als ich endlich aus dem Auto aussteigen konnte.“ So blieben als reine Statistik die Plätze 15 und 22 im Feld der knapp 30 Autos. Die Siege gingen an die beiden Niederländer Christian Frankenhout und Sandra van der Slot. Mit dem Sieg der Holländerin verzeichnete der Toyota Yaris Cup den ersten Erfolg einer Frau in diesem Markenpokal. In der Meisterschaftstabelle belegt Jana Meiswinkel derzeit Platz 14.

Im Renault Clio Cup ging die Pechsträhne von Meik Utsch weiter. Der Inhaber eines Malerbetriebes belegte im Qualifying am Samstag Platz 16. „Uns begleitet eine unglaubliche Pechsträhne“, war Meik Utsch nahezu fassungslos. „Mir ist die Kupplung auseinandergeflogen und hat dabei noch jede Menge im Umfeld zerstört; unser Pech ist nicht mehr zu begreifen.“

In den beiden Rennen am Samstag und am Sonntag belegte Meik Utsch mit Rundenrückstand nur Platz 13 und 15. Technikprobleme und ein Ausrutscher ins Kiesbett machten jede Hoffnung auf ein gutes Ergebnis zunichte. In der Tabelle des Renault Clio Cup wird Meik Utsch derzeit auf Platz 10 geführt. - bbe


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