
Halbfinale der TOP10
"Ich bin nicht unzufrieden, den zumindest der Speed im Rennen stimmt", fasst Meik Utsch sein Wochenende in der Lausitz zusammen. Mit den Plätzen vierzehn und elf kommt der Siegerländer aus dem Osten Deutschlands zurück. "Dabei hätte sogar noch mehr rausspringen können, wenn unser Pflegefall mir nicht gleich in der ersten Kurve nach Start-und-Ziel schön hinten auf’s Auto gefahren wäre und mich rum gedreht hätte“, schnaubte Utsch nach der Zieldurchfahrt des Rennens am Samstag zur Aktion des Fahrers, dessen Name ihm aus purer Höflichkeit blitzartig entfallen war.“
Viele ging daneben - die Hoffnung bleibt
Es passt halt alles nahtlos in das Bild einer eher verkorksten Saison 2005, in der der Speed des Fahrers stimmt, alles andere aber schief geht. ""Da kam in der Lausitz dann auch noch ein Getriebeschaden hinzu; eigentlich eine Kleinigkeit, die uns aber auch wieder wertvolle Zeit gekostet hat", so Utsch. "Knapp neun Stunden haben wir arbeiten müssen, bevor das sequenzielle 6-Gang-Getriebe des Renault wieder in Ordnung war", so sein Teamchef Claus Steibel nach einer durchschraubten Nacht. "Es fällt mir schwer, dem Jahr besonders viel Gutes abzuringen", grübelt Meik Utsch über die Saison im Renault Clio Cup. "Die meisten Rennen würde ich am liebsten aus meinem Gedächtnis streichen, aber wenigstens geht es mit dem Speed seit den beiden letzten Wochenenden wieder aufwärts. Einen Trend, den wir hoffentlich auch in Richtung Finale in Oschersleben Anfang Oktober mitnehmen können."
Da soll's hingehen - neue Pläne für Meik Utsch
Für die Saison 2006 sollen beim Inhaber des Malerbetriebes die Weichen in eine völlig andere Richtung gestellt werden. "Laß es mich so umschreiben", erzählt er diplomatisch. "Wenn ihr die Vermutung habt, dass es ein neues Auto mit deutlich mehr Leistung geben wird, dass die Rennen sehr viel länger werden und das ich gerne unter der ersten Zehn der Gesamtwertung einer sehr anerkannten Rennserie kommen würde, dann liegt ihr nicht völlig verkehrt", grinst der Lange aus dem Siegerland.
Jana Meiswinkel - Toyota Yaris Cup
Im Toyota Yaris Cup reist Jana Meiswinkel mit den Plätzen 18 und 16 in den beiden Rennen am Samstag und am Sonntag vom vorletzten Meisterschaftswochenende ab. "Nachdem wir im Training hatten noch reichlich Probleme mit dem Auto hatten, lief es im Rennen eigentlich ganz gut", so Jana Meiswinkel. "Das Auto war okay, nur wurde ich dummerweise unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Als sich der Staub verzogen hatte, mußte ich mit dem Rennen grundsätzlich von vorne beginnen Mit einer Motivation, die tief im Keller lag bin ich dann ins Rennen am Sonntag gegangen."
Es läuft zur Zeit einfach nicht für die junge Dame aus dem Siegerland. "Wobei das wohl eher an mir, als an dem Auto liegt", gibt Jana Meiswinkel selbstkritisch zu. "Hoffentlich werden die beiden letzten Rennen in Oschersleben besser und ich kann den zweiten Platz in der Damenwertung verteidigen, denn Sandra Douma liegt nur einen Platz und wenige Punkte hinter mir." Die Siegerländerin belegt derzeit Rang siebzehn in der Meisterschaftstabelle. - bbe