Ganz knapp - Dirk Müller wieder vorne

Der Burbacher Dirk Müller hat sich auf der vorletzten Station im Kalender der Tourenwagen-Weltmeisterschaft im spanischen Valencia die Führung in der Weltmeisterschaft zurückgeholt. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Zähler geht`s zum letzten Rennen nach Macau.
Von: AMC Hellertal Burbach


Bei den Läufen 17 und 18 der FIA World Touring Car Championship (WTCC) in Valencia hat Dirk Müller (Burbach) vom BMW Team Deutschland die WM-Führung von seinem BMW Markenkollegen Andy Priaulx (GBR) zurückerobert. Als Zweiter stand der 29-Jährige nach dem ersten Lauf neben Sieger Jordi Gene (ESP) und dessen SEAT-Teamkollegen Peter Terting (DEU) auf dem Podest. Im zweiten Lauf verfehlte Dirk Müller mit Rang vier zwar das Treppchen, dennoch hatte das BMW Team Deutschland Grund zur Freude: Jörg Müller (Hückelhoven) feierte vor 52.000 Zuschauen seinen dritten Saisonsieg. Alfa-Romeo-Fahrer Fabrizio Giovanardi (ITA) und Priaulx vom BMW Team UK belegten die Plätze zwei und drei.

Im zweiten Rennen sicherten sich die Fahrer der BMW Länderteams fünf der ersten sechs Plätze. Alessandro Zanardi (ITA) vom BMW Team Italy-Spain wurde Fünfter. Zuvor war er im ersten Lauf sensationell vom 20. auf den achten Platz vorgefahren und hatte sich damit die Poleposition für Rennen zwei gesichert. Sein Teamkollege Antonio Garcia (ESP) sammelte als Sechster ebenfalls drei Zähler. Dirk Müller zeigt sich nach dem Rennen optimistisch: "Natürlich freue ich mich sehr, dass ich die Führung in der Weltmeisterschaft zurückerobert habe. Nun trete ich die Reise nach Macau mit einer zusätzlichen Motivation und mit großem Selbstvertrauen an. Im vergangenen Jahr hatte ich vor dem Saisonfinale zwölf Punkte Vorsprung und habe es nicht geschafft. Diesmal liege ich nur mit einem Punkt vorn - und werde es schaffen."

In der Fahrer-Weltmeisterschaft liegt Dirk Müller mit 86 Punkten einen WM-Zähler vor Priaulx an der Spitze. Auch Giovanardi kann sich vor den abschließenden Rennen der Saison in Macau mit 81 Punkten noch Hoffnungen auf den Gewinn des ersten WM-Titels seit 1987 machen. Bereits in Valencia lieferte sich dieses Trio packende Duelle, enger könnte die Ausgangslage im Titelkampf vor dem Saisonfinale in der ehemaligen portugiesischen Kronkolonie kaum sein. In der Herstellerwertung hat BMW seine Führung gegenüber Alfa Romeo ausgebaut. Die Münchner haben nach 18 von 20 Rennen 244 Punkte auf dem Konto, Alfa folgt mit 219 Zählern auf dem zweiten Platz. SEAT liegt in dieser Wertung auf dem dritten Platz (170). -sbe, Quelle BMW


Ergebnis Rennen 1:
1. Jordi Gene (ESP/SEAT) 22:48,757 Minuten, 2. Dirk Müller (DEU, BMW 320i) +3,288 Sekunden, 3. Peter Terting (DEU/SEAT) +7,099, 4. Andy Priaulx (GBR/BMW 320i) +8,417, 5. Jörg Müller (DEU/BMW 320i) +10,928, 6. Fabrizio Giovanardi (ITA/Alfa Romeo) +15,506,

Ergebnis Rennen 2:
1. Jörg Müller (DEU/BMW 320i) 23:00,510 Minuten, 2. Fabrizio Giovanardi (ITA/Alfa Romeo) +7,760 Sekunden, 3. Andy Priaulx (GBR/BMW 320i) +8,245, 4. Dirk Müller (DEU, BMW 320i) +8,480, 5. Alessandro Zanardi (ITA/BMW 320i) +9,166, 6. Antonio Garcia (ESP/BMW 320i) +9,364,

Fahrerwertung nach 18 von 20 Rennen:
1. Dirk Müller 86 Punkte, 2. Andy Priaulx 85, 3. Fabrizio Giovanardi 81, 4. Jörg Müller 59, 5. Gabriele Tarquini 55, 6. James Thompson 51, 7. Antonio Garcia 51, 8. Rickard Rydell 49, 9. Augusto Farfus jr. 49, 10. Alessandro Zanardi 31

Markenwertung nach 18 von 20 Rennen:
1. BMW 244 Punkte, 2. Alfa Romeo 219, 3. SEAT 170, 4. Chevrolet 57, 5. Ford 10

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