Dirk Müller auf Porsche in Daytona

1998 erzielte Dirk Müller bei den 24 Stunden von Daytona seine ersten, internationalen Erfolg auf einem Porsche GT1. 2007 will der gebürtige Burbacher im Team von Jim Tafel in einem Porsche GT3 Cup um den Sieg bei den 24 Stunden von Daytona mitfahren.
Von: AMC Hellertal Burbach


„Mein Kontakt in die USA ist auch zu meinen BMW-Zeiten nie ganz abgerissen“, eröffnet der ehemalige Porsche-Werksfahrer Dirk Müller das Gespräch, in dem er einen kleinen Ausblick auf die mögliche Aktivitäten nach Ende seiner BMW-Zeit offenbart. „Ich bin während der Daytona-Testtage Anfang Januar in den USA gewesen, und habe mir dort Teams angeschaut und über die ein oder andere Offerte im amerikanischen Motorsport gesprochen.“ Mit der Mannschaft von Jim Tafel wurde Müller dann schnell handelseinig. „Ich werde einen Porsche GT3 Cup fahren und bin damit Mitglied eines Teams unter vierzig anderen Teams“, spielt er auf die exzellent besetzte Klasse der GT-Fahrzeuge an. „Ich bin aber überzeugt, dass wir eine schlagfähiges Mannschaft haben, die um den Sieg mitfahren kann. Ich weiß mich bei Tafel Racing in guten Händen. Die Truppe wird von Tony Dowe als Teammanager geführt und mit dem bin ich schließlich im Jahr 2000 in den USA ALMS-Meister geworden.“ Über Dowe entstand auch der neuerliche Kontakt von Dirk Müller in Richtung Amerika. „Neben einigen anderen Offerten in Europa könnte meine Zukunft 2007 eventuell in den USA liegen. In welcher Serie und bei welchem Team ist aber derzeit noch nicht geklärt“, lässt er seine Zukunft noch ein wenig offen. Müller, der 1998 als erster Porsche-Junior der Botschafter aller zukünftigen Junioren in den USA war, startet zum vierten Mal bei den 24 Stunden von Daytona. 1998 erzielte er auf dem von Jochen Rohr eingesetzten Porsche GT1 seinen größten Erfolg in Florida. Bei seinem ersten Gastspiel im „World Center of Racing“ holte er den Gruppensieg und wurde Zweiter in der Gesamtwertung. -sbe, Quelle racecam.de

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