Guter Einstand für Dirk Müller

Nach seinem grandiosen Einstieg mit Sieg in der FIA GT ging es für Dirk Müller zum ersten Mal nach Long Beach. Beim dritten Lauf der American Le Mans Series startet der Burbacher auf dem sehr interessantem Straßenkurs.
Von: AMC Hellertal Burbach

Nach dem Unfall von Tomas Enge im Rennen zuvor kam, der Ferrari 430 GT vom Team Petersen Motorsport/White Lightning just in Time zur Technischen Abnahme ins Fahrerlager. Für den kompletten Neuaufbau hatte das Team lediglich drei Tage Zeit und nicht nur Dirk Müller, sondern das komplette Fahrerlager staunten nicht schlecht, als das Auto komplett rennfertig mit allen Aufklebern da stand. „Eigentlich hätte das Team dafür schon einen Punkt verdient“, so Müller.

„Unser shakedown fand dann im einzigen freien Training statt. Im anschließenden Qualifying ging ich kein Risiko ein und qualifizierte den PWL Ferrari auf der vierten Position, mit einem Zehntel Rückstand auf die zweite Position und mit vier Zehnteln Rückstand auf die Pole.“

Sein Teamkollege Tim Bergmeister fuhr den Startturn in der GT2-Klasse. Nach knapp 60 Minuten kam Bergmeister zum Boxenstopp rein. In den nun restlichen 40 Minuten versuchte Dirk Müller dann noch soviel Boden wie möglich gutzumachen. „Ich fühlte mich sehr wohl im Auto und ich konnte dadurch Runde für Runde immer näher an die Spitze des Feldes fahren. Ich fuhr viele schnellste Rennrunden am Stück und es fehlten am Ende vielleicht nur wenige Runden für den „Hattrick“. Ich konnte einige Positionen wieder gutmachen und wir wurden zum Schluss Sechster.“

Und weiter. „Für mich war mein Comeback in der ALMS, zusammen mit der schnellsten Rennrunde, ein voller Erfolg. Ich möchte mich an dieser Stelle beim Team für die tolle Unterstützung bedanken und ich freue mich nun auf das kommende Wochenende. Der nächste Lauf zur ALMS in Houston steht auf dem Programm.“

Für das Rennen in Houston wird Dirk Müller einen neuen Teamkollegen zur Seite gestellt bekommen. der Tscheche Jarek Janis ersetzt den Deutschen Tim Bergmeister und wird damit zur Vertretung seines nach wie vor verletzten Landmanns Tomas Enge. - bbe, Quelle motorsport xl und www.dirk-mueller.de

Zurück