
Go West - Müller in den USA
"Nachdem ich bereits im April dieses Jahres zwei Rennen für die Mannschaft von Petersen/White Lightning als Vertretung für Thomas Enge fahren durfte, freue ich mich sehr, dass ich nun auch alle restlichen ALMS-Rennen, bei denen keine Terminkollision mit der FIA-GT Serie besteht, fahren kann", so der Ferrari-Pilot, der auch in Amerika einen F430 GT steuern wird. Dirk Müller freut sich besonders auf die Zusammenarbeit mit Enge, der in der FIA-GT-Serie einer seiner Konkurrenten ist: "Ich kenne Tomas von der Tourenwagen und der FIA GT", so Müller. "Es ist ein wenig seltsam für mich sein Teamkollege zu sein, denn in der FIA GT fahren wir gegeneinander, aber ich freue mich darauf, bis zum Saisonende sein Teamkollege zu sein."
Neben dem Lauf in Mid-Ohio stehen für Müller noch vier weitere Amerika-Einsätze auf dem Terminplaner. Auf der 3,643 Kilometer langen Berg- und Talbahn wird sich der Deutsche, der den Kurs im Bundesstaat Ohio sehr mag, das Cockpit des Petersen-Ferrari F430 mit dem Tschechen Thomas Enge teilen. „Wir haben eine sehr starke Mannschaft hinter uns und unser Ziel ist ganz klar der Sieg in der GT2-Klasse", stellt Müller, der bei seinen beiden diesjährigen ALMS-Einsätzen in Long Beach und Houston jeweils die schnellste Rennrunde und je einen neuen GT2-Rundenrekord verzeichnet hatte, einen hohen Anspruch an sich und seinen Partner.
„Mid-Ohio war für unser Team immer eine gute Strecke" weiß Teammanager Dale White. "Aber irgendwie sind wir hier immer zu kurz gekommen. Das zieht sich auch wie ein roter Faden durch unsere Saison, denn wir waren immer schnell, konnten aber bis auf Salt Lake City niemals Profit ziehen."
Die Sports Car Challenge von Mid-Ohio startet am Samstag um 3:15 Uhr Ortszeit und hat eine Renndistanz von 2 Stunden und 45 Minuten. – quelle motorsport-total.com