Endlich! Podium für Müller in den USA

Nach einem schwierigen und harten Rennen auf dem Stadtkurs von Detroit feierten Dirk Müller und Peter Dumbreck auf dem Ferrari F430 GT2 mit einem dritten Rang in der GT2 Klasse der American Le Mans Serie (ALMS) einen lange ersehnten, hart erkämpften und verdienten Platz auf dem Podium.
Von: AMC Hellertal Burbach

„Diesen dritten Platz mussten wir uns hart erkämpfen“, rekapitulierte Dirk Müller nach der Zieldurchfahrt. „Es war hier auf dem Stadtkurs von Detroit ein schwieriges Rennen und es wurde zum Teil sehr hart gefahren, aber Peter und ich haben unser Bestes gegeben und sind zu Recht aufs Podium gefahren.“

Auf der für ihn neuen Strecke in der Autostadt Detroit stellte Dirk den Petersen Motorsports/ White Lightning Ferrari F430 in überzeugender Weise auf die dritte Startposition der GT2 Klasse und war nach den beiden freien Trainingssitzungen und dem Qualifying recht zufrieden. „Es ist ein relativ schneller Stadtkurs, der wie üblich ein gehöriges Maß an Präzision erforderlich macht. Auch hier wird der kleinste Fehler mit einem Mauerkontakt bestraft und das bedeutet in der Regel ein mehr oder weniger stark beschädigtes Auto. Aber ich mag diese Art Rennkurse sehr gerne. Sie erfordern Mut und stellen höchste fahrerische Ansprüche, das ist genau mein Ding.“

Dirk Müller, der wie üblich den Start und die erste Rennhälfte im Petersen Motorsports/ White Lightning Racing Ferrari absolvierte konnte sich nach einem verhaltenden Start - wozu auch noch eine Behinderung durch ein langsames LMP2 Fahrzeug kam - nach rund 20 Rennminuten frei fahren und Kontakt zu den beiden führenden Ferrari herstellen. Es entspann sich ein harter Kampf um Position zwei den der Siegerländer zunächst auch für sich entscheiden konnte. „Dann hat mich mein Konkurrent an einer unmöglichen Stelle versucht außen herum zu überholen“, berichtete der Ferrari-Pilot. „Diese Aktion konnte einfach nicht gut gehen. Wir haben uns berührt und dabei wurden einige aerodynamische Teile im Frontbereich meines Autos beschädigt. Ich frage mich manchmal was sich mancher Fahrer bei solchen Harakiri-Aktionen eigentlich denkt? Das hat selbst mit gesunder Rennhärte nichts mehr zu tun“, so Dirk angesäuert. „Das Auto hat dann angefangen stark zu übersteuern und war von da an sehr schwierig zu fahren.“

Trotz dieses Handicaps konnte der Petersen Motorsports/ White Lightning-Pilot seine dritte Position festigen und den F430 mit einem komfortablen Vorsprung routinemäßig an seinen Teampartner Peter Dumbreck übergeben. Auch der Schotte lieferte trotz des schwierigen Fahrverhaltens eine solide Leistung bei seinem ersten Ferrari Stadtrennen. Selbst eine Stop & Go-Strafe konnte den dritten Rang des Petersen Motorsports/ White Lightning Racing-Duo’s nicht mehr gefährden. „Wir sind sehr glücklich über diesen Podiumsrang“, freute sich Dirk Müller nach der Zieldurchfahrt. “Die letzten Rennen sind für uns nicht so glücklich gelaufen und ich glaube wir haben diesen Erfolg sehr verdient, denn wir haben dafür hart gearbeitet und das gesamte Team hat nie aufgegeben. Nun freue ich mich auf den zehnten Lauf zur ALMS-Serie, das „Petit Le Mans“ in Road Atlanta.” In der kleinen amerikanischen Ausgabe des 24-Stunden Klassikers in Frankreich, geht es vom 2.-6. Oktober über zehn Rennstunden.

Für Dirk Müller stehen jedoch zunächst drei Rennen zur FIA-GT Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Bereits am kommenden Wochenende geht es mit dem AF Corse Ferrari im italienischen Adria zum siebten Lauf zur FIA-GT Meisterschaft. Gefolgt von den Rennen in Brünn (23.09.) und Nogaro (30.09.). motorsport-xl (by Jogi)

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