
Dirk Müller - Der Titel ist verdient
Es war bereits der sechste Saisonsieg für das deutsch-finnische Duo. "Ich bin überglücklich" jubelte der 31-jährige Siegerländer nach der Zieldurchfahrt. "Für diesen Titel haben wir das ganze Jahr über hart gearbeitet und am Ende verdient gewonnen."
Den Grundstein zum Titelgewinn legten Müller und Vilander mit einer Bestzeit im Qualifying. Gleich nach dem Rennstart am Sonntag setzte sich Müller dann von der restlichen GT2-Konkurrenz ab.
Die ärgsten Verfolger in der Gesamtwertung, Gianmaria Bruni und Stéphane Ortelli (ebenfalls Ferrari), drehten sich früh und fielen ans Ende des Feldes zurück. Das Rennen um den Titel war bereits praktisch entschieden. Die in der Tabelle drittplazierten Porsche-Piloten Matteo Malucelli und Stéphane Collard hatten in Zolder den Ferrari nichts entgegenzusetzen und spielten weder mit dem Ausgang des Rennens, noch in der Titelentscheidung eine Rolle.
Nach dem ersten Boxenstopp und Fahrerwechsel betrug der Vorsprung von Dirk Müller und Toni Vilander rund 20 Sekunden auf die Verfolger. Die direkten Meisterschaftskonkurrenten Bruni/Ortelli und Malucelli/Collard lagen zu diesem Zeitpunkt bereits eine Runde zurück.
In der 58. Runde übernahm dann Müller wieder das Steuer, um nach 76 gefahrenen Runden unter dem großen Jubel seiner AF-Corse-Mannschaft mit sicherem Vorsprung die Ziellinie zu überqueren.
Müller: "Wir waren über das ganze Jahr das konstanteste Team und haben die Tabellenführung immer behauptet und nun sind wir Meister – jetzt wird gefeiert." - Quelle racing1.de