24h Dubai - Vor dem Start

Eindrücke und Stimmen vor dem Start zu den 24h von Dubai aus dem Renntagebuch von Jana Meiswinkel
Von: AMC Hellertal Burbach

Donnerstag, 10. Januar 2008
5 Uhr morgens: Der Wecker klingelt… Ich quäle mich aus dem Bett, um mich für die Abfahrt um 6 Uhr zur Strecke fertig zu machen, diesmal waren jedoch nur die Fahrer unterwegs, da um 8:15 Uhr die Fahrerbesprechung in deutsch stattfinden sollte. Nachdem wir diese hinter uns gebracht hatten packten wir sämtliche Stühle und Bänke aus und sonnten uns, was das Zeug hielt.
Um 11:45 Uhr war es dann endlich so weit: Das erste freie Training stand an und ich durfte als erstes den Fiesta mit einer Fahrt im neuen Jahr begrüßen! Vor einer gigantischen Wolkenkratzer- und Wüstenkulisse (während der Fahrt das Hotel Burj Al Arab zu erkennen) durfte der Fiesta das erste Mal für dieses Jahr zeigen, was (hoffentlich) in ihm steckt.
Doch schnell war die Freude gehemmt, denn als Martin Kinzler das Auto von mir übernommen hatte, riss bei ihm der Gaszug. Reparatur und weiter geht’s!!
Das Qualifying am Nachmittag verlief dann jedoch ohne Zwischenfälle, so dass sich jeder sowohl auf Auto als auch auf die Strecke einstellen konnte.
Kurz nach beginnender Dämmerung startete das Nachttraining, in dem zum ersten Mal unsere extra eingebauten Xenon- Scheinwerfer zum Einsatz kommen sollten:
Auch hier gab es nur einen kleinen Zwischenfall, denn wieder beim Fahrerwechsel auf Martin Kinzler gab es Schwierigkeiten mit einem Radbolzen. Aber auch dieser Defekt konnte schnell behoben werden, so dass auch Martin seine Runden im dunkeln drehen konnte.
Nach Spaghetti Bolognese und dem ein oder anderen Bier aus der Heimat wurden die letzten Reparaturen erledigt und die heiß ersehnte Reise Richtung Bett konnte los gehen.

Gute Nacht - eure Jana !


Donnerstag, 10. Januar 2008
Am zweiten Tag machten wir uns nach ca. 2 Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück das erste Mal auf den Weg zum Autodrome Dubai.
Etwa 100 Km lagen vor uns, schließlich waren wir knapp 2 ½ Stunden unterwegs, bis wir endlich an unserem Ziel angekommen waren. Problem beim Autofahren in Dubai ist nämlich, dass von einem Tag auf den andere Straßen zugeschüttet werden oder neue Baustellen errichtet werden, die einem den ursprünglich auserwählten und auch kürzesten Weg verwehren.
Endlich an der Rennstrecke, die für die nächsten Tage sozusagen unser zu Hause sein würde, angekommen, stellten wir fest, dass auch hier die komplette Umgebung entweder Wüste oder Baustelle war.
Nach der Papierabnahme machte ich mich dann mit meinen Skates auf den Weg, um die Strecke zu erkunden. Stolze 5,4 Km lagen vor mir und ich hatte ja vorher keine Ahnung, wie steil die Strecke teilweise war, bzw. wie viel Gegenwind mich erwartete.
20 Minuten später stand ich mit hochrotem Kopf und ziemlichem Herzrasen wieder im Fahrerlager und ging gleich zur nächsten Streckenbesichtigung über: Man hatte die Möglichkeit mit den Mietwagen die Strecke zu befahren und somit wurde mir schnell noch die Linie von einigen Kennern der Strecke mit quietschenden Reifen und stinkender Bremse näher gebracht.
Gegen Abend machten wir uns dann auf einen chaotischen Weg Richtung Innenstadt, um dort an der Welcome Party im Jumeira Beach Hotel teilzunehmen. Man traf neue Leute, ließ sich mit Häppchen und Champagner versorgen, ehe wir die 2-stündige Heimreise zum Hotel antraten.

eure Jana


Donnerstag, 10. Januar 2008
Die Qualifikation ist beendet und Jana steht auf Startplatz 84 Gesamt und 5. in der Klasse A1. Die beste Zeit war: 2:36.089

Mittwoch, 9. Januar 2008
Tag 1 – Die Anreise
Am 8.1.2008 starteten wir am Frankfurter Flughafen unsere lang ersehnte Reise ins ferne Dubai. Alle im Flugzeug der Fluggesellschaft Emirates angekommen, konnte es dann gegen 15 Uhr losgehen. Den ganzen Flug lang erfreuten wir uns sehr an den eigens für jeden Sitzplatz eingebauten Bildschirmen in der Kopfstütze, auf denen man die Flugdaten verfolgen konnte, das Beste daran waren jedoch die beiden Kameras, die an der Front und dem Unterboden des Flugzeuges befestigt waren uns somit Live-Bilder während des ganzes Fluges lieferten. So konnten wir dann auch den Landeanflug auf das hell beleuchtet Dubai gegen 23 Uhr Ortszeit hautnah miterleben.


s.be, Quelle jm-racing.de



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