
Der berühmte Tropfen Sprit
Traditionsgemäß startete der Burbacher Ferrari-Pilot für das Dark-Dog Team von DTM-Star Bernd Schneider bei dem wohl prestigeträchtigsten Indoor-Kartrennen Deutschlands in Köln-Rodenkirchen. Rund 160 Fahrer versammelten sich am Samstagmorgen an der Bahn von Karting-Cologne um in 12 Teams den Kampf um den Gesamtsieg der 24-Stunden von Köln auszutragen. Das sehr stark besetzt Feld versprach wie in den vergangenen Jahre auch ein 24 Stunden langes Sprintrennen zu werden.
Nach der Verlosung der Startnummern am Freitagabend, wurde es für die zwölf Teams am Samstagmittag zum ersten Mal Ernst. Im Qualifying zeigte sich die zu den Top-Favoriten zählende Mannschaft von Dirk Mller bestens aufgestellt. Die vorläufige Bestzeit ließ für das folgende Top 6 Shoot-Out hoffen. Doch in der abschließenden Jagd um die Pole-Position hatte dann das Team Top-Speed aus Berlin überraschend die Nase vorne.
"Platz zwei ist kein Beinbruch", so Dirk Müller vom Dark Dog Team. "Wir sind knapp geschlagen worden, allerdings wird später im Rennen eine konstant schnelle Fahrt von allen Fahrern ausschlaggebend für den Erfolg sein.
Punkt 16:00 Uhr gab Rennleiter Gnter Aberer den Startschuß zum Le Mans Start und schickte das Feld auf die Reise zweimal um die Uhr. Sehr schnell konnte sich die Dark-Dog Mannschaft an der Spitze des Feldes durchsetzen und führte das Feld über die erste Rennstunde. Bereits den ersten Boxenhalt, nutzte die Mannschaft von Dirk Müller zum ersten von zwei Pflichtreifenwechseln.
Zwar fiel die Dark-Dog Mannschaft durch diesen taktischen Schachzug zunächst aus der Führungsposition heraus, aber da alle Teams zwei Pflichtstopps zu erledigen hatten, sollte sich dieser optische Rückstand im Verlaufe des Rennens egalisieren.
Nach einem Viertel des Rennens, in den frühen Abendstunden, entwickelte sich das Rennen zu einem Zweikampf zwischen Dirks Dark-Dog-Mannschaft und dem Siegerteam der letzten Ausgabe der 24-Stunden von Köln, der Crew von Wertgrund.
Die ganze Nacht hindurch kämften beide Teams um jede Sekunde und versuchten sich einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Die Entscheidung fiel dann in den frühen Morgenstunden als Dirk Müllers Teamkollege, Christopher Brück, ohne Benzin auf der Strecke ausrollte. Dieser Fehler kostete die Dark-Dog-Mannschaft viele Runden und am Ende auch den Rennsieg. Mit 3249 gefahrenen Runden lag das Team Wertgrund am Ende sieben Runden vorne und sicherte sich den zweiten Sieg in Folge. Für Dirk Müller auf Position zwei bleibt nur der Wunsch, diese faszinierende Veranstaltung im nästen Jahr zu gewinnen. (byjogi)
Quelle: dirk-mueller.com