Halbzeit in Sebring: BMW Team RLL mit Dirk Müller auf Tuchfühlung zur Spitze.

Nach der ersten Hälfte der 12 Stunden von Sebring (US), dem Saisonauftakt der American Le Mans Series (ALMS), befindet sich das BMW Team RLL in Lauerstellung. In der ALMS-GT-Klasse fahren die beiden BMW M3 GT aktuell auf den Plätzen drei und vier. In Führung liegt die Chevrolet Corvette mit der Startnummer 4.
Von: AMC Hellertal Burbach


Dirk Müller (DE) hatte die 60. Auflage des Langstreckenklassikers am Steuer der Startnummer 56 eröffnet und einen Doppelstint absolviert. Nach knapp zweieinhalb Stunden wechselte er sich mit Joey Hand (US) ab. Beide hatten 2011 gemeinsam den GT-Fahrertitel gewonnen. Auch Hand verbrachte über zwei Stunden auf der Strecke, ehe er das Steuer an Jonathan Summerton (US) übergab. "Ich bin in der Startphase des Rennens eigentlich gut zurechtgekommen, trotz der speziellen Verkehrssituation", kommentierte Dirk Müller die Ereignisse zum wichtigsten Sportwagenrennen der USA. "Wir hatten uns vorgenommen, nichts zu riskieren. Nach dem Start konnten wir uns in der Spitzengruppe festsetzen und unsere Strategie durchziehen. Jetzt ist gerade einmal Halbzeit, und es wird noch eine Menge passieren."

Bill Auberlen (US) saß am Start im BMW M3 GT mit der Nummer 155, anschließend bestritt Jörg Müller (DE) seine ersten Rennkilometer in Sebring seit 2001. Er fuhr genauso einen Doppelstint wie nach ihm Uwe Alzen (DE).

Beide Autos mussten in der Anfangsphase für eine "Stop-and-Go"-Strafe unplanmäßig die Box ansteuern. Die Startnummer 155 hatte nach Ansicht der Rennleitung bei gelben Flaggen überholt, während die Nummer 56 in der Boxengasse zu schnell gefahren war.

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