Vom "wilden" Verein zum Aushängeschild des ADAC Bereits im Jahre 1949 gründeten einige motorsportbegeisterte junge Leute einen so genannten "wilden" Motorsportclub in Burbach. Im Gasthaus Winter trafen sich die Motorfans einmal in der Woche, um über Motorräder und Autos zu fachsimpeln. 1950 trat man zunächst in den Deutschen Motorsportverband (DMV) ein. In dessen Spur frönte man weiter gemeinsam dem Hobby. Bis 1952, dann gab es Differenzen mit dem Dachverband. Die Burbacher zogen die Handbremse, stiegen beim DMV aus und wendeten sich - es waren inzwischen mehr Autobesitzer als Zweiradfahrer im Verein aktiv - fortan dem ADAC zu.
Aus diesem Grund wurde im Januar 1953 eine Versammlung im Hotel Böcher in Burbach einberufen. Die Teilnehmer der Versammlung traten dem ADAC München bei. Dies war die Voraussetzung für die Gründung eines Ortsclubs im ADAC.
Da im Raum Neunkirchen zu dieser Zeit ebenfalls Bestrebungen zur Gründung eines Ortsclubs im Gange waren, wurde am 12. Januar 1953 im Hotel Brenner in Neunkirchen eine Versammlung von interessierten Mitgliedern des Automobilclubs einberufen. 35 Mitglieder folgten diesem Aufruf und setzten für den 26. Februar 1953 eine Gründungsversammlung fest. An diesem Tage wurde in Gegenwart eines Vertreters des ADAC-Gaues Westfalen-West der "Automobil- und Motorradclub Hellertal Burbach-Neunkirchen im ADAC" gegründet.
Erster Vorsitzender des neuen Vereins wurde Hans Hannesen, sein Stellvertreter war Reinhard Schlenkermann, Schriftführer Paul Kleeberg und Schatzmeister Walter Kölling. Zum Sportleiter für den Bereich Auto wurde Franz Roth gewählt, um die Sparte Motorrad kümmerte sich Hans Böcking. Beisitzer wurden Dr. Hugo Eucker und Dr. Walter Scholl.
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